Passionsgottesdienste - Umgang mit Leid

Umgang mit Leid – sechs Perspektiven

Leid ist kein Randthema des Glaubens, sondern steht im Zentrum der Passion. Und doch erleben wir es oft sprachlos, manchmal wütend, manchmal wie gelähmt. In diesem Jahr möchten wir unserer Sprachlosigkeit etwas entgegensetzen. Deshalb widmen wir unsere sechs Passionsgottesdienste einem gemeinsamen Oberthema: „Umgang mit Leid“ – sechs Blickwinkel, sechs Stimmen, sechs Wege, mit dunklen Zeiten umzugehen.

Wir haben Menschen eingeladen, die beruflich auch immer wieder mit Leid konfrontiert sind – und die doch gelernt haben, darin Zeichen von Hoffnung, Professionalität, Trost und Menschlichkeit zu finden.

Leid können wir nicht wegtheologisieren. Aber wir können einander begleiten. Wir können entdecken, wie viel Kraft in geteilten Geschichten liegt. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott sich gerade im Dunkeln nicht zurückzieht, sondern mit uns geht – Schritt für Schritt, Sonntag für Sonntag.

Sechs besondere Perspektiven bringen Gastprediger*innen mit nach Fürth und bereichern zusammen mit unserem Gottesdienstteam unsere Sonntage.

  • Ich kann dir einfach nicht verzeihen.
    22.2 – 10 Uhr
    Unter diesem Motto startet Ulrike Otto, Lehrsupervisorin und Pfarrerin, in die Passionsreihe. Nicht nur die Predigt sondern auch der gesamte Gottesdienst kreist um diesen Satz.
  • Always look on the bright sight
    1.3 – 10 Uhr
    Stephan Mikusch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FAU, darf natürlich nicht fehlen. Wie versteht die Theologie Leid?
  • Kommt! Bringt eure Last. Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
    8.3 – 10.30 Uhr – Ort: Christkönig
    Das Weltgebetstag-team nimmt uns in diesem Jahr mit nach Nigeria.
  • Das Leid aushalten – wenn Worte nicht weiterhelfen
    15.3 – 10 Uhr
    Pfarrer Udo Götz ist Notfallseelsorger  in Fürth. Er berichtet von Momenten, in denen Worte fehlen – und wie Nähe, Präsenz und Aushalten plötzlich zu Gebeten werden.
  • Das Leid hat keine Würde
    22.3 – 10 Uhr
    Thomas Braum, ESG-Pfarrer in Bamberg, öffnet den Blick für das Leben junger Menschen zwischen Leistungsdruck, Krisen und Neubeginn.
  • Hiobsbotschaft – wenn Freund*innen helfen:
    29.3 – 10 Uhr
    Das Pfarrersehepaar Martin und Ann-Sophie Hoepfner nehmen uns mit in das weite Feld der Freundschaften. Hiob und seine Freunde bringen uns auf eine gemeinsame Spur.