Aktiv gegen Missbrauch

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde ST. Martin stellt Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt vor
Gemeinsam für Sicherheit und Achtsamkeit in der Gemeinde

26.02.2026 - Die Evangelisch-Lutherische St. Martin hat ein umfassendes Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt fertiggestellt. Ziel ist es, Menschen in allen Bereichen des Gemeindelebens – von der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu den Seniorenkreisen – wirksam vor Grenzverletzungen und Übergriffen zu schützen.

Mit dem nun vorliegenden Schutzkonzept erfüllt die Kirchengemeinde nicht nur die Vorgaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, sondern setzt vor allem ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Verantwortung und gelebte Fürsorge. Die Erarbeitung des Konzepts begann mit einer Risiko- und Potentialanalyse. Dabei wurden gemeinsam mit Mitarbeitenden und Gemeindegliedern konkrete Gefährdungssituationen identifiziert: Wo besteht ein erhöhtes Risiko für Übergriffe? Welche Schutzmaßnahmen sind nötig und praktikabel?

Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses war die Beteiligung der Gemeinde: Zahlreiche Menschen haben sich mit ihren Perspektiven und Erfahrungen eingebracht – sei es durch ausgefüllte Fragebögen, persönliche Gespräche oder die Mitarbeit in der Schutzkonzeptarbeitsgruppe. „Für diese Offenheit und die Beteiligung sind wir sehr dankbar“, so der Kirchenvorstand.

Das nun vorliegende Schutzkonzept umfasst neben klaren Verhaltensregeln auch verbindliche Standards für Schulungen für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sowie ein strukturiertes Verfahren für den Umgang mit Verdachtsfällen. Es ist kein einmaliger Abschluss, sondern ein wachsendes Instrument, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird.

„Unsere Kirchengemeinde  soll ein sicherer Ort für alle sein – ein Ort, an dem Achtsamkeit, Respekt , Vielfältig und gegenseitige Verantwortung zum gelebten Alltag gehören“, sagt Pfarrerin Sabrina Kielon.

Das Schutzkonzept finden sie hier:

Alle Informationen zu Ansprechpersonen finden Sie hier.